Automatisierungstechnik in der MVA Hamm.

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In vielen Anlagen der Prozessindustrie hätten Störungen und Ausfälle gravierende Folgen. Ausfallsicherheit kann nur sichergestellt werden, wenn wichtige Komponenten wie die Steuerung redundant sind. Dabei wird die Ersatzsteuerung in Wartestellung gehalten und über ein Tracking-Kabel mit den aktuellen Prozessdaten versorgt. Bei einem Ausfall des laufenden Systems kann sie dann unverzüglich dessen Aufgaben übernehmen. Bei der Müllverbrennungsanlage
Hamm wird die redundante Steuerungstechnik von Mitsubishi durch Hirschmann Ethernet-Switches unterstützt. Die Planung wurde von KH Automation Projects durchgeführt.

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Die Müllverbrennungsanlage (MVA) Hamm dient der thermischen Behandlung von Siedlungsabfällen unter Erfüllung der Kriterien Entsorgungssicherheit, Umweltschutz, Energienutzung und Wirtschaftlichkeit. Um die MVA Hamm optimal auszulasten und die Preise auf niedrigem Niveau zu halten, haben sich die Städte Hamm und Dortmund sowie die Kreise Unna, Soest und Warendorf zu einer regionalen Kooperation zusammengeschlossen. Die Anlage garantiert für rund 900.000 Einwohner und zahlreiche Gewerbebetriebe eine sichere und umweltgerechte Entsorgung. Die Anlage besteht aus 4 Verbrennungslinien und einem Allgemeinteil, der unter anderem für den Speisewasser-, den Kondensat- und den Dampfkreislauf, sowie für die Turbinen, den Staub-, Salz- und Schlackeaustrag zuständig ist.

Projektparameter

Ziel des Projekt ist es, die Anlage mit höchstmöglicher Verfügbarkeit der Steuerung und der Netzwerkkomponenten auszustatten, sowie die Bedienerfreundlichkeit und die Transparenz der Prozesse zu erhöhen. Aufgrund von wiederkehrenden Revisionsarbeiten hatte die MVA Hamm Ende August 2004 einen einwöchigen Anlagenstillstand. Dies war auch das Zeitfenster, welches dem Hirschmann-Partner KH-Automation Projects aus Fuldabrück bei Kassel zur Verfügung stand, die Leittechnik für den Allgemeinteil der Müllverbrennungsanlage Hamm mit seinen 2500 Feldsignalen zu installieren und in Betrieb zu nehmen.

Anforderungen

  • Kürzeste Inbetriebnahmezeiten
  • Zugriff via fehlertolerantem Ethernet vom Leitsystem PMSXpro bis zur E/A Ebene
  • Transparenz und anpassungsfähiges Mess-, Steuer- und Regelsystem

Lösung

  • Simulation des Gesamtprozesses im Vorfeld und Warminbetriebnahme vor Ort, um die Inbetriebnahme so schnell wie möglich zu realisieren
  • Die neuen Automatisierungsstationen wurden auf Montageplatten vormontiert und komplett in die vorhandenen Schaltschränke eingebaut
  • Die Rechner sind über eine redundantes, fehlertolerantes Ethernet verbunden. Das System besteht aus paarweise installierten redundanten Steuerungssystemen Q von Mitsubishi Electric, die über Hirschmann-RS2-Switches verbunden sind

Warum Hirschmann?

Kombination bester Qualitätsprodukte von Mitsubishi Electric und Hirschmann Automation and Control garantiert erfahrungsgemäß höchste Zuverlässigkeit


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