Die Bohrplattformen müssen dort ihre Position mit Motor-kraft auf wenige Meter genau halten, damit das Bohrgestänge nicht bricht. Für die Betriebszuverlässigkeit der dynamischen Positionsregelung gelten höchste Ansprüche, da bei einem Abdriften der Plattform hohe Umweltschäden und Nutzungsausfälle drohen. Converteam entwarf für die Plattformen von Transocean Sedco Forex ein Steuerungssystem, das höchsten Sicherheitsansprüchen genügt. Neben anderen Sicherheitsvorkehrungen sind die Steuerungskomponenten daher mehrfach redundant ausgelegt und mit störsicheren Lichtwellenleitern vernetzt.
Ölbohrplattformen können unterseeische Lagerstätten bis in 3500m Meerestiefe erschließen. Bei flachen Gewässern, wie z.B. im Golf von Mexiko, sind die Plattformen am Meeresgrund fest verankert. Hochseetaugliche Ölexplorationsplattformen müssen ihre Position über dem Bohrloch mit Motorkraft trotz Wind
und Strömung halten können. Die Positionserfassung erfolgt unter anderem satellitengestützt mit GPS und über Sonarbojen am Meeresgrund. Gehalten wird die Position über leistungsstarke, um 360 Grad drehbare Elektromotoren an den vier Ecken der Plattform. Die Steuerung des dynamischen Positionshaltesystems und das zugehörige Feldbusnetz müssen hohe Echtzeit und Zuverlässigkeitsanforderungen erfüllen. Für die Plattformen der Expressklasse von Transocean Sedco Forex entschied sich Converteam für das Feldbusprotokoll FIP und vernetzte die Steuerungskomponenten mit Lichtwellenleiter-Repeatern von Hirschmann.
Projektparameter
Anforderungen
Lösung
Warum Hirschmann?
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