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Sichere Datenkommunikation untertage

Belden liefert FiberINTERFACES der Marke Hirschmann für Tunnelvortriebsmaschinen von Herrenknecht

Der Katzenbergtunnel, der voraussichtlich Ende 2012 in Betrieb genommen wird, ist Teil der Eisenbahnverbindung zwischen Karlsruhe und Basel. Um die beiden 9385 Meter langen Röhren durch das Gestein zu treiben, wurden zwei baugleiche Tunnelvortriebsmaschinen von Herrenknecht eingesetzt, die jeweils 230 Meter lang sind und ein Gewicht von 2.500 Tonnen haben. Da diese Maschinen besondere Anforderungen an die Datenkommunikation stellen, entschied man sich für ein optisches Profibus-Netzwerk, das von Wayss & Freytag Ingenieurbau geplant und realisiert wurde. Bei den aktiven Komponenten fiel die Wahl auf FiberINTERFACES des Typs OZD Profi 12M von Hirschmann, die sich vielfach im industriellen Umfeld bewährt haben.

Katzenbergtunnel_450


Während sich die Tunnelvortriebsmaschinen in den Berg hineinarbeiteten, mussten alle Verbindungen zum Tunnelmund ständig verlängert werden. Das galt sowohl für Förderbänder, Schienen, Schläuche und Hochspannungsleitungen als auch für die Datenkommunikationstechnik. Die anfangs zwei Kilometer langen Lichtwellenleiterkabel wurden – parallel zum Tunnelvortrieb – nach und nach auf zehn Kilometer verlängert. An den beiden Enden befinden sich jeweils FiberINTERFACES, mit denen die Profibussignale übertragen werden. Ferner bilden diese Komponenten auf den beiden Tunnelvortriebsmaschinen und in der Leitwarte am Tunnelmund das Bindeglied zu den dortigen Speicherprogrammierbaren Steuerungen.

Die FiberINTERFACES OZD Profi 12M zeichnen sich durch ein robustes Hardware-Konzept aus. So ermöglichen sie trotz starker Vibrationen, Schockbelastungen und hoher Temperaturen stets eine sichere Datenkommunikation, was sich beim Bau des Katzenbergtunnels bewährt hat. Darüber hinaus bieten die FiberINTERFACES, die auch mit verschiedenen Zulassungen für den Ex-Bereich erhältlich sind, maximale EMV-Festigkeit, schnelle Ring-Redundanz und eine redundante Spannungsversorgung. Diagnose-LEDs gewährleisten eine einfache Inbetriebnahme und einen schnellen Service vor Ort. Über einen potentialfreien Kontakt können Alarmmeldungen zudem zentral angezeigt werden.